Ludwig Berger

Salon Électronique

mapping

Keine Landschaft, sondern Landkarten.

Keine Scheinzusammenhänge, sondern Scheininseln.

Keine Feldaufnahmen, sondern Feldforschungen.

Ein neues Werk tritt in Dialog mit Tonbandstücken von Bernard Parmegiani, Pauline Oliveros, Francisco López und Ryōji Ikeda.

Es erklingen Monolithen von ungeformter Ausdrucksmaterie und reinen Intensitätsfeldern. Klänge über den Köpfen und unter den Füßen, Klänge an der Grenze des Wahrnehmbaren: dort wo nicht mehr das Ohr, sondern der Körper hört. Stücke, die sich in die Haut einschreiben und von den Nerven gelesen werden. Rein physische Hörräume, frei von Verweisen und Bedeutung. Musik, die nicht fortträgt, sondern reine Präsenz schafft.

Ludwig Berger (*1986) wuchs zwischen Elsaß und Pfalz auf, studierte Musik-, Kunst- und Literaturwissenschaften in Eichstätt-Ingolstadt und schließt derzeit seinen Master in Elektroakustischer Komposition bei Robin Minard an der HfM Weimar ab. Er arbeitet an akusmatischen Kompositionen, Radiostücken, Installationen, audiovisuellen Stücken und Theatermusik.

Freitag I 17. Oktober I 20.30 Uhr I Grüner Salon, Schaubühne Lindenfels
Eintritt frei.